Gemini

E-Rechnung mit Gemini erstellen

Gemini strukturiert Ihre Rechnungsdaten, XRIO macht daraus eine gültige XRechnung oder ZUGFeRD-Rechnung. Der direkte Weg führt über die Gemini CLI und den MCP-Server von XRIO.

Gemini liest Dokumente, rechnet Positionen zusammen und formuliert Rechnungstexte. Eine E-Rechnung nach EN 16931 erzeugt und prüft es aber nicht. Genau das übernimmt XRIO: Gemini übergibt die Daten über MCP, XRIO baut daraus die XRechnung oder ZUGFeRD-Rechnung und prüft jede Datei mit dem KoSIT-Validator, bevor Sie sie bekommen.

Gemini CLI mit XRIO verbinden

Die Gemini CLI verbindet sich mit einem API-Schlüssel. So richten Sie XRIO ein:

  1. Konto anlegen und im XRIO-Portal unter „API-Schlüssel” einen Schlüssel erzeugen. Der Schlüssel wird nur einmal angezeigt und lässt sich jederzeit widerrufen.

  2. XRIO eintragen – in ~/.gemini/settings.json für alle Projekte oder in .gemini/settings.json für ein einzelnes Projekt:

    {
      "mcpServers": {
        "xrio": {
          "httpUrl": "https://api.xrio.de/mcp",
          "headers": { "Authorization": "Bearer xrio_live_…" }
        }
      }
    }
  3. Gemini CLI neu starten. Der Befehl /mcp zeigt XRIO mit seinen Werkzeugen.

Der Eintrag httpUrl steht für den Transport Streamable HTTP, den XRIO verwendet. Wer den Schlüssel nicht im Klartext in der Datei haben möchte, legt ihn in einer Umgebungsvariablen ab und schreibt stattdessen "Bearer ${XRIO_API_KEY}" – die Gemini CLI setzt den Wert beim Start ein.

Ein Beispiel

Sie:     Erstelle aus leistungen-september.csv eine E-Rechnung an die Muster GmbH,
         Hauptstraße 1, 10115 Berlin, Referenz PO-2026-117.
Gemini:  Ich habe 4 Positionen gelesen, zusammen 2.150 € netto zu 19 %.
         → generate_invoice (XRechnung + ZUGFeRD)
XRIO:    Befund BR-DE-1: Zahlungsanweisungen (BG-16) fehlen.
Gemini:  Auf welches Konto soll die Zahlung gehen, und welches Zahlungsziel gilt?
Sie:     DE02 1203 0000 0000 2020 51, zahlbar in 14 Tagen.
Gemini:  → generate_invoice (erneut)
XRIO:    gültig (KoSIT) · rechnung.xml · rechnung.pdf · 7 Tage abrufbar

Der abgelehnte erste Versuch kostet nichts. Gemini sieht den Befund mit Regel und Originalwortlaut und fragt gezielt nach. XRIO selbst ändert oder ergänzt keinen Wert.

Rechnungen aus Dateien

Die Gemini CLI liest Dateien in Ihrem Arbeitsordner: Notizen, CSV-Listen, Angebote oder bestehende PDF-Rechnungen. Gemini übergibt XRIO nur die Werte. Ihr Dokument erreicht XRIO beim Erstellen nicht.

Mehrere Rechnungen auf einmal? Bitten Sie Gemini, für jeden Kunden in Ihrer Liste eine E-Rechnung zu erstellen. XRIO prüft jede einzeln, und Gemini meldet Ihnen, welche sofort gültig waren und wo noch Angaben fehlen.

Kontrollieren Sie gelesene Werte wie USt-IdNr., IBAN oder Beträge vor dem Erstellen. XRIO prüft die Regeln der E-Rechnung, aber nicht, ob eine Nummer die richtige ist.

Welches Format Sie brauchen, erklärt der Ratgeber XRechnung oder ZUGFeRD. XRIO kann beide in einem Aufruf erzeugen.

Absenderdaten einmal hinterlegen

Firmenname, Anschrift, USt-IdNr., Ansprechpartner und Bankverbindung ändern sich selten. Damit Gemini nicht bei jeder Rechnung danach fragt, hinterlegen Sie diese Angaben einmal in einer GEMINI.md im Projektordner. Die Gemini CLI lädt diese Datei beim Start als Kontext. Ein Satz wie „Für Rechnungen gelten diese Absenderdaten …” genügt.

XRIO selbst speichert keine Stammdaten und führt keine Nummernkreise. Rechnungsnummer und Rechnungsdatum geben Sie oder Gemini bei jedem Aufruf mit.

Und die Gemini-App?

Google hat ab dem 29. Juni 2026 begonnen, eigene MCP-Server als „Connected Apps” in der Gemini-App im Browser freizuschalten. Laut Googles Hilfe gilt das bisher nur für Nutzer ab 18 Jahren in den USA, mit privatem Google-Konto, auf Englisch und nur in der Web-App. In Deutschland ist dieser Weg damit derzeit nicht nutzbar (Stand Oktober 2026).

Außerdem meldet sich die Gemini-App bei einem MCP-Server im Browser an, XRIO verbindet sich mit einem API-Schlüssel. Nutzen Sie deshalb die Gemini CLI.

Gemini Enterprise und Gemini Business

In Gemini Enterprise und Gemini Business können Administratoren eigene MCP-Server für ihr Team anbinden. Ob und wie sich XRIO dort einbinden lässt, hängt von der Anmeldung ab, die Ihre Organisation verwendet. Sprechen Sie uns an, wenn Sie diesen Weg planen.

Lieber direkt aus Ihrer Software?

Wenn Rechnungen nicht im Gespräch, sondern in Ihrem Programm entstehen, nutzen Sie die E-Rechnung-API: gleiche Prüfung, gleiche Preise, ohne KI dazwischen.

Die Verantwortung für den Inhalt einer Rechnung bleibt beim Rechnungssteller. Gemini ist eine Marke von Google; XRIO ist ein eigenständiges Angebot.

Häufige Fragen

Kann Gemini E-Rechnungen erstellen?

Gemini kann die Rechnungsdaten aus Ihrem Text oder einer Datei zusammenstellen. Die gültige E-Rechnung entsteht über XRIO – die Gemini CLI ruft das Werkzeug per MCP auf, XRIO erzeugt XRechnung und ZUGFeRD und prüft beide mit dem KoSIT-Validator.

Funktioniert das in der Gemini-App im Browser?

In Deutschland derzeit nicht. Google bietet eigene MCP-Server in der Gemini-App laut seiner Hilfe bisher nur volljährigen Nutzern in den USA mit privatem Google-Konto und auf Englisch an (Stand Oktober 2026). Der Weg über die Gemini CLI funktioniert unabhängig davon.

Was ist die Gemini CLI?

Die Gemini CLI ist der KI-Assistent von Google für das Terminal. Er kann Dateien in Ihrem Arbeitsordner lesen und externe Werkzeuge über MCP aufrufen – zum Beispiel XRIO.

Ist das DSGVO-konform?

Was Sie Gemini geben, verarbeitet Google nach den Bedingungen Ihres Kontos. XRIO erhält über MCP nur die Werte, die Gemini übergibt, und verarbeitet sie auf Servern in Deutschland. Fertige Dateien löscht XRIO nach 7 Tagen.

Was kostet das?

0,25 € netto pro erstellter E-Rechnung. Abgelehnte Versuche kosten nichts. Nach der Bestätigung Ihrer E-Mail erhalten Sie 5 € Startguthaben – genug für 20 E-Rechnungen.

Starten Sie mit 5 € Startguthaben.

Konto anlegen, API-Schlüssel erzeugen, Ihre KI verbinden. Abgelehnte Versuche kosten nichts.